Fassadendämmung · Wärmebrücken · Energieeffizienz
Außenwände richtig dämmen – so funktioniert es in der Praxis
Technische Grundlagen, Materialeigenschaften und typische Fehlerquellen bei der Fassadendämmung von Bestandsgebäuden in Deutschland.
Schwerpunkte
Drei zentrale Bereiche der Fassadendämmung
WDVS – Grundlagen
Das Wärmedämmverbundsystem ist die meistgenutzte Methode zur nachträglichen Fassadendämmung. Aufbau, Materialwahl und Verarbeitungsanforderungen im Überblick.
Wärmebrücken lokalisieren
Geometrische und konstruktive Wärmebrücken senken den Gesamtwärmeschutz erheblich. Infrarothermografie hilft, kritische Stellen sichtbar zu machen.
Materialvergleich
EPS, Mineralwolle und Holzfaserplatten unterscheiden sich in Wärmeleitfähigkeit, Dampfdurchlässigkeit und Brandverhalten erheblich.
Wärmebrücken
Wo Wärme ungehindert entweicht
An Balkonplatten, Fensterstürzen und Gebäudeecken entstehen häufig konstruktive Wärmebrücken. Sie erhöhen nicht nur den Heizwärmebedarf, sondern begünstigen Kondensation und damit Schimmelwachstum auf Innenoberflächen.
Der lineare Wärmedurchgangskoeffizient Ψ (Psi-Wert) quantifiziert den Wärmeverlust je Meter Wärmebrücke. In der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist dieser Wert bei Nachweisverfahren zu berücksichtigen.
Aktuelle Beiträge
Fachbeiträge zur Fassadendämmung
Fassadendämmung: Grundlagen des WDVS
Aufbau, Schichtfolge und Verarbeitungshinweise für das Wärmedämmverbundsystem an Bestandsgebäuden.
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Wärmebrücken erkennen und beseitigen
Typische Wärmebrückentypen, Messmethoden und konstruktive Maßnahmen zur Minimierung des Ψ-Werts.
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Dämmstoffe im Vergleich: EPS, Mineralwolle, Holzfaser
Kennwerte, Vor- und Nachteile der gängigsten Dämmstoffe für die Fassade – auf einen Blick.
Beitrag lesenGEG 2024
Gesetzliche Anforderungen an die Dämmung
Das Gebäudeenergiegesetz schreibt für Außenbauteile von beheizten Gebäuden Mindestwerte für den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) vor. Bei Sanierungen gilt: Wer mehr als zehn Prozent der Bauteilfläche erneuert, muss den aktuellen GEG-Anforderungen entsprechen.
KfW und BAFA fördern energetische Sanierungsmaßnahmen über das Bundesförderungsprogramm für effiziente Gebäude (BEG). Die Förderquote hängt dabei vom erreichten Effizienzhaus-Standard ab.
Häufige Fragen
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